Donnerstag, Januar 03, 2013

2013 in Büchern

2010 habe ich es einigermaßen hinbekommen festzuhalten, was ich gelesen habe. In den vergangenen beiden Jahren ist mir das nicht gelungen, allerdings hatte ich auch kaum Zeit zum lesen.
Aus 2012 kann ich mich noch an "The Magician King" von Lev Grossman, "Rivers of London" (das in einer neueren Ausgabe jetzt anders heißt und das ich vielleicht auch schon 2011 gelesen habe) und "Moon over Soho" von Ben Aaronovich sowie "Tschick" von Wolfgang Herrndorf erinnern. Die waren alle gut und unbedingt lesenswert, auch wenn The Magician king nicht ganz so gut ist wie der Vorgänger. Dann habe ich noch "Of Mice and Men" von Jon Steinbeck gelesen und fand es richtig schlecht. Zum Glück ist es so dünn.

Dieses Jahr fange ich einfach mal schon im Januar mit der Liste an, gleich mit dem ersten Buch.
Ich habe "Was scheren mich die Schafe" von Anke Richter angefangen. Es geht über das Leben deutscher Auswanderer in Neuseeland. Sehr lustig. Ein Buch zum laut Lachen und sich Passagen draus vorlesen. Aber auch eines, das man mal mitten im Satz weglegen kann, wenn es nötig ist. Kurzweilig also, das kommt mir gerade recht.

Tod im Anflug - Ein Gänsekrimi (Karin Bergrath): Hat mich nicht vom Hocker gehauen. Lässt sich schnell lesen, lässt sich auch gut in kleinen Abschnitten beim Stillen lesen. Leider haben weder Charaktere noch Handlung wirklich Tiefgang und gelacht habe ich nur ein eiziges Mal. Ganz kurz. Ich hatte beim Lesen ziemlich schnell das Gefühl, dass da jemand Glenkill gelesen hat und dachte: Das mach ich mit Gänsen. Nur funktioniert das mit Gänsen leider nicht.

Weitere Bücher auf der Liste:

  1. Whispers Underground von Ben Aaronovich, der dritte Teil der Reihe mit Polizei- und Magier-Azubi Peter Grant. Blöderweise habe ich es geschafft das Buch nach den ersten zwei Kapiteln zu verlegen.
  2. Die Bibel & ich von A. J. Jacobs, über den Versuch ein Jahr lang alle (ca. 800) in der Bibel aufgestellten Gebote zu befolgen. 
  3. The sacred art of stealing - Christopher Brookmeyer
  4. Good Omens - Neil Gaiman & Terry Pratchett. Da bin ich immerhin schon zur Hälfte durch und ich finde es wahnsinnig klasse. Allerdings schwer zu lesen, wenn man ständig unterbrochen wird, weshalb es gerade ruht.

Kommentare:

Lena hat gesagt…

Hehe, die "Flüsse von London" und die folgenden Bücher sind saucool! Hab das Erste auf Deutsch gelesen und die anderen auf Englisch, macht einen Riesenunterschied!

Enno hat gesagt…

Das Bibel-Buch habe ich aber doch dem Schwager geschenkt :-) Ich habe eine Weile ueberlegt, ob ihr wohl lieber die Uebersetzung oder das amerikanische Original wollt, ich hoffe, ich lag da richtig.

Mein Buch des Jahres fuer 2012 ist im uebrigen "Among Others" von Jo Walton, ein tolles Fantasy-Buch ueber Science Fiction Literatur dessen Protagonistin ein Maedchen aus Wales ist, das in England aufs Internat geschickt wird. Eine etwas komische Zusammenstellung, aber total toll. Es hilft, oder wird besser, wenn man einiges aus dem Kanon der Science Fiction der 60er und 70er gelesen hat (liegt kistenweise bei Dir im Keller, weiss ich).

Alke hat gesagt…

Dein Schwager hat es auch mit Begeisterung und unter lauten Lachanfällen gelesen. :-)
Die Übersetzung war schon das richtige glaube ich.